Rodalben    

 

Unser kleines Städtchen liegt in dem hügelumrahmten Tal der Rodalb, eingebettet in den Naturpark Pfälzerwald, einer der größten zusammenhängenden Waldgebiete Deutschlands. Rodalben liegt 265 bis 300 m über dem Meeresspiegel.

Rodalben wird 1237 erstmals erwähnt und bekam 1963 die Stadtrechte. Die Stadt hat ca. 8000 Einwohner. Schon 1360 wurde hier die erste Pfarrkirche erbaut. Der Turm und die Chorfresken der jetzigen Marienkirche blieben bis heute erhalten. Über ein Jahrhundert hat die Schuhindustrie das Leben im Rodalbtal geprägt. Heute gibt es nur noch eine einzige Fabrik.

Zu erreichen ist unsere Kleinstadt mit dem PKW aus Richtung Köln über die A61 und A6, aus Richtung Frankfurt über die A5, A6 und A67, aus Richtung Karlsruhe über die B10 und aus Richtung Kaiserslautern über die B270. In Rodalben befindet sich auch eine Bahnstation. Der nächste Schnellzugbahnhof, Pirmasens Nord, ist ca. 4 km entfernt.

Das Städtchen bietet zahlreiche Einkaufsmöglichkeiten, ausgezeichnete gastronomische Betriebe aller Vorlieben und Preisklassen sowie vielfältige Möglichkeiten zur Ausübung von Freizeitaktivitäten wie Schwimmen, Tennis, Schießen, Minigolf und vieles mehr.

Das Netz der herrlichen Wanderwege ist zum großen Teil auch für Fahrradfahrer nutzbar und bietet reizvolle Strecken durch große, zusammenhängende Waldgebiete. Für Familienradtouren besteht ein neu ausgebautes Radwegenetz, das sich durch das gesamte Verbandsgemeinde-Gebiet nach Münchweiler - Merzalben - Leimen - Clausen und Donsieders zieht. Auf diesem Wege sind auch die Orte Waldfischbach, Burgalben und Hinterweidenthal  zu erreichen.

Das Netz der herrlichen Wanderwege ist zum großen Teil auch für Fahrradfahrer nutzbar und bietet reizvolle Strecken durch große, zusammenhängende Waldgebiete. Für Familienradtouren besteht ein neu ausgebautes Radwegenetz, das sich durch das gesamte Verbandsgemeinde-Gebiet nach Münchweiler - Merzalben - Leimen - Clausen und Donsieders zieht. Auf diesem Wege sind auch die Orte Waldfischbach, Burgalben und Hinterweidenthal  zu erreichen.

Selbst Radtouren in das benachbarte Frankreich sind auf diesen Wegen möglich.

 

 

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Das Grünesputschefest  

Um die Jahrhundertwende boten Rodalber Frauen auf dem Pirmasenser Wochenmarkt frisches Suppengemüse aus den eigenen Gärten zum Verkauf an. Dabei entwickelten sie eine listige Marktstrategie, um gegen die zahlreiche Konkurrenz bestehen zu können. Sie banden Petersilie, Lauch, Sellerie und Möhren zu einem "Grünesputsche" zusammen und verkauften es zu dem damaligen Preis von 3 Pfennigen. Wer gleich zwei mitnahm, bekam sie für fünf Pfennige und die großen "Putschen" kosteten zehn Pfennige. Lautstark priesen sie ihre Ware mit dem alsbald bekannten Marktruf: "Rodalber Grünesputsche, äna-drei, zwä-fünf, die große zeeh Pfennig" an. Der Verkaufserfolg war auf ihrer Seite, was uns Rodalbern von den Pirmasenser "Schlappeflicker" den Spitznahmen "Grünesputsche" einbrachte. Heute sind wir stolz auf dies Markenzeichen und veranstalten unter diesem Namen Mitte August ein Straßenfest, nämlich das "Grünesputschefest". Es findet in der mittleren Hauptstrasse statt und pflanzt sich rund um den Marienplatz fort. Zahlreiche Rodalber Vereine richten sich in den noch vorhandenen Hofeinfahrten, Hinterhöfen und ehemaligen Scheunen zur Bewirtung ihrer Gäste eine Art Gartenwirtschaft ein. Das Fest dauert zwei herrliche Tage und alle teilnehmenden Vereine bieten das Beste aus Küche und Keller und sorgen für musikalische Kurzweil und Unterhaltung.

 

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Rodalber Felsenwanderweg


 

Mitten im Pfälzerwald, über einen Zeitraum von mehreren Millionen Jahren entstanden, liegt der Felsenwanderweg. 

Die bizarren Gebilde aus Buntsandstein besitzen eine Dicke von mehreren 100 Metern. 

     

Viele Felsen sind bis heute erhalten geblieben und können durch den Felsenwanderweg auf einer Gesamtstrecke von 45 km erreicht werden. 

Hier findet man den "Kuhfelsen", "Saufelsen", "Schweinefelsen", "Zigeunerfelsen", "Kanzelfelsen", den filmkulissenreifen "Karl-May-Felsen", die "Alte Burg" und den "Bruderfelsen" das Wahrzeichen der Stadt Rodalben. ( siehe Bild u.)

Eine besondere Attraktion ist die herrliche "Bärenhöhle", die größte natürliche Felsenhöhle in der Pfalz.

 

 

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Pfälzisch-Deutsch

alla hopp = na gut Kesselfleesch = abgekochtes Schweinefleisch
Briefbott = Briefträger Keschde = Esskastanien
Betze = Betzenberg = Fussballstadion Kaiserslautern krusslische Hoor = Lockiges Haar
Bettsächer = Löwenzahn Kischedeer = Küchentür
Babber = Aufkleber Gedees = Trara ( mach kä Gedees )
Bärmesens = Pirmasens ( nächstgrößere Stadt ) arisch eilisch = sehr schnell
Belseniggel = Nikolaus Ich hab kalt =  Mir ist kalt
Hawe = Topf Deer = Türe
Bordstähh = Bürgersteig Babbedeckel = Kartonage
Borschemäschder = Bürgermeister agemoddelt = negativ für angezogen
Duseidersch = Donsieders ( gehört zur Gemeinde Rodalben ) allegebott = andauernd
der esch nit hinne wie vorne = dem kann man nicht trauen Liechesächer = Lügner
do iwwe = da drüben Lookus = Toilette
druff babbe = aufkleben Debbich = Bettdecke
Draacheduut = Tragetasche Kinndaaf = Taufe
Hängsching = Handschuhe Metzelsupp = Wurstsuppe
Feierzeich = Feuerzeug Zoddele = langes Haar
Ferzbeidel = lustiger Mensch Riwwelkuuche = Streuselkuchen
Fleeschbällsches = Fleischklösse rumdischpediere = diskutieren
gaunschele = wippen ( mit Stuhl etc. ) Schtrimp = Strümpfe
Gelleriewe = Möhren uff de Bodde hocke = Auf den Boden setzen
Grieweworscht = Blutwurst schiergar = beinahe
Hääschde = Hauenstein ( Stadt in der näheren Umgebung ) Schnorres = Schnurrbart
henner = haben sie.....? Schoppe = 1/2 Liter Wein
halwie Stunn = halbe Stunde vermoddelt = verkleidet
Knepp = Knödel vun allem ebbes = von allem etwas
Kinnerschees = Kinderwagen Weck = Brötchen, Semmel
Gutsel = Bonbon sellemols = damals
Hutzle = Tannenzapfen Miggeschiss = Kleinigkeit
Latwerch = Pflaumenmarmelade triwweliere = drängeln
bebbere = nörgeln Schbreißl = Splitter
Parre = Pfarrer Gliggerles schpiele = Murmeln spielen
dummel dich = beeil dich riewisch = ruhig
runnerbuzze = schimpfen kniggsich = geizig
Faasnachtskiechle = Berliner Ballen Wem esch dess Audo ? = Wem gehört dieses Auto
Krumbeerebrode = Kartoffeln mit Schale in Holzkohle gebraten    Ess iss moim seis = Es ist das meines Mannes / meiner Frau

 

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Die Elwetritsche Jagd :

Die Elwetritsche ist ein  vogelähnliches Wesen, das nach Aussage von Menschen, die es angeblich schon gesehen haben, etwa so aussieht wie ein vorsintflutliches Huhn. Nicht jede Elwetritsche sieht gleich aus. Da dieses Tier nur nachts aus dem Unterholz schleicht, wird es auch immer wieder anders beschrieben. Wer mehr über dieses seltsame Tier und die Jagdmöglichkeiten erfahren will, sollte sich  bei seinem nächsten Pfalzbesuch einmal bei einem hiesigen Jäger informieren. Vielleicht setzt er sich auch einfach an einen Tisch in geselliger Runde, trinkt einen Schoppen Wein oder Bier und fragt dann ganz beiläufig den Pfälzer nach diesem scheuen Wesen. Vielleicht wird er ja dann auf die nächtliche Jagd mitgenommen.

 

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FC.Rodalben 1906

Meister- und Pokalsiegerteam 2004/2005

 

 

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